Die vergessene Therapie mit Enzymen

Max Wolf und Helene Benitez weitere Informationen

Absolut lesenswerte Informationen über eine leider (fast) vergessene Methode der Anwendung von Enzymen in der Behandlung von Gelenkbeschwerden, Thrombosen und Krebs und anderem.

http://www.mucos.at/de/home/enzymtherapie/geschichte-der-enzyme/20-jahrhundert/

V.a. die Enzyme der Bauchspeicheldrüse, des Pankreas also, als da sind Trypsin und Chymotrypsin, sind dabei hervorzuheben. Es sind potente Proteasen, also Eiweiss-verdauende Enzyme, die in der Krebsbehandlung eine Rolle spielten. V.a. Adolf Gaschler hat sich hier betätigt und eine eigene i.V. Enzymtherapie entwickelt (“Die parenterale Fermenttherapie maligner Tumoren …“).

Früher dachte man, heruntergeschluckte Enzyme würden bereits im oberen Verdauungstrakt noch VOR der Absorbtion im Darm von eben jenen Pankreasenzymen aufgebrochen und daher nicht anders verdaut als z.B. ein schönes saftiges Wienerschnitzel. Man muss dazu wissen, dass Enzyme aus Aminosäuren aufgebaut sind, genauso wie alle Proteine, also selbst Proteine sind, auch wenn sie im Organismus die Funktion haben, Proteine zu verdauen.

Wenn die heruntergeschluckten Enzyme im Darm in kurze Peptidketten aufgebrochen werden, macht es natürlich keinen Sinn, vergleichsweise teure Enzympräparate einzunehmen – das Schnitzel ist billiger. Was theoretisch einleuchtend scheint, muss jedoch nicht unbedingt wahr sein, wie die Erfahrungen mit effektiver Enzymtherapie per os (also auf dem Weg der Einnahme durch den Mund) zeigten und auch heute noch zeigen.

Wie gesagt, es lohnt sich das Nachlesen über die Geschichte der Enzymtherapie.

 

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